Trauredner für Eure freie Trauung

Freie Trauung in München – Viel mehr als nur ein Trend

Für eine Hochzeit gibt es unendlich viel zu planen und da ist es mit dem richtigen Hochzeitsfotografen noch lange nicht getan. Der zentrale Punkt ist und bleibt schließlich die Trauungszeremonie. Wenn Euch nun das Standesamt nicht ausreicht, ihr aber keine große Verbindung zur Kirche habt, dann gestaltet Eurer Vermählung doch ganz einfach so, wie Ihr es Euch wünscht. Mit einer Freien Trauung.

Was ist eine freie Trauung?

Bei so einer Zeremonie hat man die Möglichkeit, den Ablauf komplett selbst zu gestalten. Z.B. die Dinge mit einfließen zu lassen, die Euch aus verschiedenen Glaubensrichtungen gefallen. Ihr könnt Euch für einen Trauredner entscheiden und mit diesem Euren Wunschablauf planen.

Ihr wollt Euch das Ja-Wort in einem Garten, am See, im Schatten alter Bäume, oder sogar einem einem weit entfernten Strand geben. Kein Problem. Ihr plant Eure Trauung in Italien, zwischen Weinreben durchzuführen, oder mit festlicher Beleuchtung in den Abendstunden unterm Sternenhimmel. Das alles ist möglich, wenn ihr Euch für eine freie Trauung entscheidet.

Für wen ist eine freie Trauung das Richtige

Versteht mich hier bitte nicht falsch. Die Kirchen in München und unserem wunderschönen Bayern sind wirklich einmalig und auch der eher klassische Weg, kann ein ganz einzigartiger sein. Wenn die Kirche oder Eurer christlicher Glaube in Eurem Leben keine wichtige Rolle spielt, oder Ihr aus verschiedenen Glaubens- und Kulturrichtungen kommt, dann habt Ihr heutzutage einfach sehr viele Möglichkeiten, eine unvergessliche und individuelle Zeremonie zu gestalten.

Viele Paare haben mir erzählt, dass in dem Moment, als sie ihren Verwandten erzähl haben, dass sie sich für eine offene Zeremonie entschieden haben, gerade die Eltern und Großeltern sich etwas verwundert, oder sogar enttäuscht dazu geäußert haben. Das ist ehrlich gesagt nicht weiter schlimm und auch nicht sonderlich verwunderlich, da die wenigsten schon mit so etwas in Berührung gekommen sind. Was ich aber mit großer Gewissheit sagen kann ist, dass nach so einer Trauung, bei jedem Gast, alle Zweifel weggewischt wurden, und ich schon so viele Großmütter gesehen habe, die genau diese Momente in liebevoll dekorierten Scheunen und Gärten als etwas ganz besonderes für Ihre Enkelkinder empfunden haben. Grund zur Sorge gibt es hier also wirklich nicht.

Empfehlungen für Trauredner für Eure freie Trauung im Raum München

Ihr hab Euch dafür entschieden, nicht in der Kirche zu heiraten. Also gibt es schon mal keinen Pfarrer. Wer soll also durch die Zeremonie führen. Für Euch diesen Moment mitgestalten und auch die Gäste ausreichend begrüßen und mit einbinden.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Option: Ihr entscheidet Euch für jemanden aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Die Vorstellung ist wunderbar, dass sich jemand an Euch wendet, der Euch schon Jahre lang kennt. Vielleicht sogar ein wichtiger Teil Eurer Geschichte als Paar ist. In vielen Situationen kann das ein ganz wichtiger Faktor sein. Bedenkt nur: Derjenige muss diese Aufgabe auch gerne und gut ausfüllen. Die wenigsten haben Erfahrung darin, solche Reden zu halten und durch Zeremonien zu führen. Wenn Ihr Euch allerdings sicher seid, dass Ihr so jemanden kennt und dieser jemand Euch viel bedeutet, dann nutzt die Chance.

Solltet Ihr Zweifel daran haben, den richtigen Redner für Eure freie Trauung schon zu kennen, gibt es die Möglichkeit, einen professionellen Trauredner zu engagieren und hier ist der Vorteil, dass Ihr Euch eine Person aussuchen könnt, die zu Euch passt, die Euch mit viel Erfahrung hilft, die Zeremonie ganz individuell zu gestalten.

Und hier möchte ich Euch meine zwei Favoriten vorstellen:

    1.  Reinhard Neuhofer http://freietrauungmuenchen.de/ : Reinhard ist ein unglaublich warmherziger Mensch. Er ist immer sehr daran interessiert die Wünsche der Hochzeitspaare zu erfüllen und ist weit mehr, als eine helfende Hand für Eure Hochzeit. 
    2.  Gregor Jordan http://www.meine-zeremonie.de/: Gregor ist von Grund auf ein sympathischer Typ, der sich nicht in den Vordergrund drängt und somit den Hochzeitspaaren ausreichend Raum lässt.

Ich durfte schon viele Trauredner und Traurednerinnen auf Hochzeiten fotografieren. Bei diesen beiden Herren allerdings stimmt einfach die Mischung aus Erfahrung, Herz, Humor, Eloquenz und Sympathie. Ich kann Euch beide ohne Zweifel empfehlen und ans Herz legen. Lern sie einfach beide kennen, lasst Euch ein Angebot zuschicken und gestaltet mit dem Redner Eurer Wahl, Eure Trauung.

Tipps und Ideen für die freie Trauung

Solltet Ihr Euch dafür Entscheiden, dass Eure Vermählung draußen stattfindet, überlegt Euch einen Plan B für Regen. Das gibt Euch einfach ein sicheres Gefühl und Ihr müsst nicht von vornherein auf Eure Traumfeier verzichten. Hat die Location noch einen schönen, hellen Raum, der groß genug ist für Eure Gäste, falls es regnen sollte? Wenn nicht, gibt es die Möglichkeit ein kleines Zelt oder Pavillons aufstellen zu lassen.

Bedenkt aber auch den Fall, wenn die Sonne sehr stark scheinen sollte. Die meisten Paare wünschen sich eine sonnige Sommerhochzeit. Dieser Gedanke ist natürlich wunderschön, aber auch in unseren Breitengraden, gibt es Tage, die weit über 30 Grad sein können. Wenn man nun eine Stunde oder länger in der prallen Sonne sitzt, ist das schon für junge Menschen in dunklen Anzügen und langen Kleidern recht anstrengend. Für Senioren kann das aber durchaus noch unangenehmer sein.

Sorgt also für ausreichend Schatten. Für den Hochzeitsfotografen ist der schönste Schatten, wenn er natürlich kommt, also von Bäumen. Für 100 Leute braucht es sonst nämlich sehr viele Schirme und die sind dann natürlich auch auf Euren Hochzeitsfotos und zerstören das Ambiente ganz gewaltig. Wenn es aber doch Schirme, Zelte oder Pavillons sein müssen, dann achtet darauf, dass sie weiß, cremeweiß oder hellgrau sind. Der dunkelblaue Paulaner Schirm ist wirklich keine Zierde für Eure Hochzeitsfotos und nein….das kann man leider nicht mit Photoshop wegmachen 😉 Und auch ein orangefarbener ist für Eure Bilder denkbar ungeeignet. Das liegt einfach daran, dass das restlich, dass dann auf Eure Gesichter fällt, ebenfalls vollkommen orange ist und somit unvergessliche Momente, die definitiv auch auf Hochzeitsfotos sehr wertvoll sind, farblich zerstört werden. Wenn ihr also nicht nur Schwarz-Weiß Fotos von der Zeremonie haben wollt. Fragt bei der Location nach und bestellt, helle und dezente Schirme.

Oder habt ihr schon mal drüber nach gedacht, die Trauungszeremonie auf den Nachmittag oder die frühen Abendstunden zu legen. Auch das ist möglich und macht durchaus Sinn. Ihr könnt an Euren Hochzeitstag ordentlich ausschlafen und ausgiebig Frühstücken, wenn Ihr diesen Punkt etwas nach hinten legt. Außerdem muss der Nachmittag dann nicht mit langen Häppchen gefüllt werden, bis das Abendessen und die eigentliche Feier dran ist. Eine Zeremonie um 15, 16 oder sogar 17 Uhr ist im Sommer auf jeden Fall ein Überlegung wert und taucht Eure Vermählung in wunderschönes Abendlicht, was auch Euren Fotos zugute kommt.

Wie sollte man bei einer freien Trauung zu seinen Gästen sitzen

Immer öfter werden auf solchen offenen Zeremonien die Brautpaare mit dem Gesicht zu ihren Gästen gesetzt. Die Entscheidung dazu liegt natürlich ganz bei Euch. Meiner Erfahrung nach, ist das aber für das Brautpaar eine eher unangenehme Situation. Stellt Euch vor, ihr sitzt jemandem auf ein Paar Meter gegenüber und schaut ihm direkt in die Augen, könnt aber während der Zeremonie nicht mit Ihm reden. Was tut man also ganz natürlich? Man blickt immer von einem Gast zum anderen, lächelt ein wenig verschämt und schaut dann zum nächsten. Zwischen durch sucht man sich noch Punkte in der Location und schaut seinen Partner an, will die Gäste dann aber auch nicht zu lange missachten.

Viel angenehmer empfinden es die Brautpaare oft, wenn sie in der klassischen Sitzordnung, nämlich mit dem Rücken zu ihren Gästen sitzen. Man kann sich auf die Rede des Trauredners konzentrieren und wenn man nicht weiß, wo man seinen Blick hinrichten soll, ist auch keiner peinlich berührt, wenn man entweder viele, intime Blicke mit seinem Partner austauscht, oder ganz einfach einen Moment lang die Augen schließt und diesen Augenblick genießt. Man ist ein bisschen mehr für sich und weiß, dass die Liebsten und wichtigsten Menschen „hinter“ einem sitzen.

Auch für Eure Fotos, macht es durchaus Sinn so zu sitzen, weil Menschen einfach die schönste Dekoration für Euch im Hintergrund sind.